Kein Handyvertrag trotz positiver Schufa: Mögliche Gründe

Warum wird manchmal ein Handyvertrag trotz positiver Schufa abgelehnt? In diesem Artikel untersuchen wir mögliche Gründe und geben Tipps, wie Sie dennoch einen Vertrag abschließen können.

Kein Handyvertrag trotz positiver Schufa

Warum bekomme ich kein Handyvertrag trotz positiver Schufa?

Es ist möglich, dass ein Handyvertrag abgelehnt wird, obwohl Sie eine positive Schufa haben. Es gibt verschiedene Gründe, warum dies passieren kann. Einige der möglichen Gründe sind:

  1. Internes Scoring des Mobilfunkanbieters: Neben der Schufa-Auskunft können Mobilfunkanbieter auch eigene interne Bewertungssysteme verwenden, um die Kreditwürdigkeit von Kunden einzuschätzen.
  2. Wohngegend: Eine schlechte Wohngegend kann ebenfalls zur Ablehnung eines Handyvertrags führen, auch wenn Ihre Schufa positiv ist.
  3. Andere Auskunfteien: Es könnte sein, dass Ihr Score bei einer anderen Auskunftei schlecht ist, obwohl Ihre Schufa positiv ist.
  4. Fehlende Informationen: In einigen Fällen kann die Schufa auf Adressdaten zurückgreifen, wenn keine Informationen zu Ihrer Person vorliegen. Wenn Sie in einer Gegend mit vielen Personen mit schlechtem Schufa-Score wohnen, kann dies ebenfalls zu einer Ablehnung führen.

Um einen Handyvertrag trotz positiver Schufa* abzuschließen, können Sie folgende Schritte unternehmen:

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  1. Überprüfen Sie Ihre Schufa-Einträge und stellen Sie sicher, dass alle Informationen korrekt sind.
  2. Wenden Sie sich an den Mobilfunkanbieter und fragen Sie nach den Gründen für die Ablehnung. Möglicherweise können Sie das Problem klären und den Vertrag abschließen.
  3. Suchen Sie nach Alternativen, wie z.B. Prepaid-Tarifen oder Verträgen mit einer kürzeren Laufzeit.
  4. Erwägen Sie den Kauf eines neuen oder gebrauchten Smartphones im Handel, anstatt es über den Mobilfunkanbieter zu beziehen.
  5. Versuchen Sie es bei einem anderen Mobilfunkanbieter, da die Kriterien für die Annahme von Verträgen variieren können.
  6. Stellen Sie sicher, dass Sie ein regelmäßiges Einkommen haben, da dies ein wichtiger Faktor für die Genehmigung eines Handyvertrags sein kann.

Welche Alternativen gibt es, wenn man keinen Handyvertrag aufgrund der Schufa bekommt?

Wenn Sie aufgrund Ihrer Schufa keinen Handyvertrag erhalten, gibt es verschiedene Alternativen, die Sie in Betracht ziehen können:

  1. Prepaid-Tarife: Eine der häufigsten Alternativen ist der Prepaid-Tarif. Hierbei zahlen Sie im Voraus für Ihr Guthaben und nutzen dieses, um zu telefonieren, SMS zu versenden und mobile Daten zu nutzen. Prepaid-Tarife werden in der Regel ohne Schufa-Prüfung angeboten.
  2. Handytarife ohne Schufa bei bestimmten Anbietern: Einige Mobilfunkanbieter, wie beispielsweise Drillisch-Marken (winSIM, PremiumSIM, simply, handyvertrag.de, smartmobil, sim.de), bieten möglicherweise Handytarife trotz Schufa an.
  3. Günstige Laufzeitverträge: Versuchen Sie, einen günstigen Laufzeitvertrag abzuschließen. Wenn Sie diesen Tarif einige Monate nutzen und Ihre Rechnungen pünktlich und ordnungsgemäß bezahlen, signalisieren Sie Zahlungsbereitschaft und Zuverlässigkeit.
  4. Kautionsmodell: Einige Anbieter bieten Handyverträge mit einer Kaution an. Sie zahlen einen festgelegten Betrag an den Mobilfunkanbieter, der als Sicherheit dient. Sobald die Kaution eingegangen ist, können Sie den Vertrag nutzen.
  5. Verträge ohne Handy (Sim only): Wählen Sie einen Vertrag ohne Handy und nutzen Sie Ihr bisheriges Smartphone oder kaufen Sie ein neues oder gebrauchtes Gerät woanders. Dies erhöht die Chance auf einen Handyvertrag trotz Schufa.
  6. Digitale Mobilfunktarife: Einige Anbieter, wie beispielsweise freenet mit dem Tarif FUNK, bieten digitale Mobilfunktarife an, die über eine App verwaltet werden und möglicherweise trotz Schufa-Eintrag verfügbar sind.

Es ist wichtig, dass Sie Ihre Schufa-Einträge überprüfen und sicherstellen, dass alle Informationen korrekt sind. Wenn Sie trotz positiver Schufa keinen Handyvertrag erhalten, sollten Sie Ihre Schufa-Auskunft genauer untersuchen und gegebenenfalls Korrekturen vornehmen lassen.

Wie funktioniert ein Handyvertrag mit Kautionsmodell?

Ein Handyvertrag mit Kautionsmodell funktioniert, indem Sie als Kunde eine Kaution hinterlegen, die dem Mobilfunkanbieter als Sicherheit dient und vor möglichen Zahlungsausfällen schützt. Die Höhe der Kaution hängt vom jeweiligen Vertrag ab und kann beispielsweise 100 Euro betragen.

Wenn Sie alle Rechnungen pünktlich bezahlen, wird Ihnen die Kaution nach Ende der Vertragslaufzeit zurückgezahlt. Sollten Sie jedoch Zahlungsschwierigkeiten haben, kann der Mobilfunkanbieter auf die hinterlegte Kaution zurückgreifen, um offene Beträge zu begleichen.

Einige Anbieter, wie 1&1, bieten individuelle Angebote mit Kautionszahlung an, wenn das Prüfungsverfahren ungünstig verläuft. In der Regel müssen Sie das Handy in voller Höhe im Shop erwerben, wenn Sie einen Vertrag mit Kaution abschließen. Die Vorauszahlung wird dann mit den monatlichen Rechnungen verrechnet.

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Es ist wichtig zu beachten, dass die Kautionsbedingungen und -höhe je nach Anbieter variieren können. Daher ist es ratsam, sich vorab über die genauen Konditionen zu informieren und verschiedene Angebote zu vergleichen.

Welche Vor- und Nachteile hat ein Prepaid-Tarif im Vergleich zu einem klassischen Handyvertrag?

Ein Prepaid-Tarif und ein klassischer Handyvertrag haben jeweils ihre eigenen Vor- und Nachteile. Hier sind einige der wichtigsten Punkte, die Sie bei der Entscheidung zwischen den beiden Tarifarten berücksichtigen sollten:

Vorteile von Prepaid-Tarifen:

  1. Volle Kostenkontrolle: Da Sie im Voraus für Ihr Guthaben bezahlen, können Sie Ihre Ausgaben besser im Blick behalten und vermeiden, unerwartet hohe Rechnungen zu erhalten.
  2. Keine Vertragsbindung: Prepaid-Tarife erfordern keine langfristige Vertragsbindung, sodass Sie jederzeit zu einem anderen Anbieter oder Tarif wechseln können, ohne Kündigungsfristen einhalten zu müssen.
  3. Keine Schufa-Prüfung: Prepaid-Tarife werden in der Regel ohne Schufa-Prüfung angeboten, was sie zu einer guten Option für Personen mit negativen Schufa-Einträgen macht.

Nachteile von Prepaid-Tarifen:

  1. Möglicherweise schlechtere Konditionen: Prepaid-Kunden können in einigen Fällen schlechter gestellt sein als Vertragskunden, z.B. bei speziellen Angeboten oder Rabatten.
  2. Manuelle Aufladung: Bei Prepaid-Tarifen müssen Sie Ihr Guthaben manuell aufladen, was für einige Nutzer umständlich sein kann.
  3. Eingeschränkte Rufumleitung: Einige Prepaid-Tarife bieten nur eingeschränkte Rufumleitung an.

Vorteile von klassischen Handyverträgen:

  1. Bessere Konditionen: Vertragskunden erhalten oft bessere Konditionen, z.B. in Form von Rabatten, Zusatzleistungen oder exklusiven Angeboten.
  2. Smartphone im Bundle: Bei klassischen Handyverträgen haben Sie häufig die Möglichkeit, ein neues Smartphone zusammen mit dem Vertrag zu erwerben, oft zu einem vergünstigten Preis.
  3. Automatische Abrechnung: Bei einem Handyvertrag erfolgt die Abrechnung automatisch, sodass Sie sich nicht um das Aufladen Ihres Guthabens kümmern müssen.

Nachteile von klassischen Handyverträgen:

  1. Vertragsbindung: Klassische Handyverträge haben in der Regel eine Mindestlaufzeit von 24 Monaten, was bedeutet, dass Sie für diesen Zeitraum an den Anbieter gebunden sind.
  2. Schufa-Prüfung: Bei der Beantragung eines Handyvertrags wird in der Regel eine Schufa-Prüfung durchgeführt, was für Personen mit negativen Schufa-Einträgen problematisch sein kann.
  3. Möglicherweise höhere Kosten: Bei einem Handyvertrag besteht die Gefahr, dass Sie einen zu umfangreichen und teuren Tarif wählen, der nicht optimal auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist.

Letztlich hängt die Wahl zwischen einem Prepaid-Tarif und einem klassischen Handyvertrag von Ihren individuellen Bedürfnissen und Präferenzen ab. Wenn Sie Wert auf Flexibilität und Kostenkontrolle legen, könnte ein Prepaid-Tarif die bessere Wahl für Sie sein.

Wenn Sie jedoch auf der Suche nach besseren Konditionen und einem neuen Smartphone im Bundle sind, könnte ein klassischer Handyvertrag besser zu Ihnen passen.

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